Sugaring, Wachs und Rasur – Methoden der Intimrasur

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Laut Umfragen soll inzwischen etwa die Hälfte der Männer “glatte” Frauen bevorzugen. Jede Frau entscheidet aber am besten selbst für sich, wie sie sich am wohlsten fühlt. Um es gleich vorwegzunehmen, die perfekte schmerzfreie und zugleich lang anhaltende Enthaarungsmethode gibt es nicht. Die unterschiedlichen Intimrasur-Methoden haben alle ihre Vor- und Nachteile.

Hygiene und Ästhetik – zwei Gründe für Intimrasur

Das Entfernen der Schambehaarung ist kein neuer Trend unserer Kultur, sondern wurde bereits im Altertum praktiziert. So galt im alten Ägypten ein haarloser Körper als Schönheitsideal. Auf Grabmalereien finden sich Darstellungen schamhaarloser Sklavinnen. Die Haarentfernung wurde damals mit einem Bronzemesser oder Bienenwachs durchgeführt. Halawa, eine Enthaarungspaste, die sich aus Zucker, Wasser und Zitronensaft zusammensetzt, hat ebenfalls im alten Ägypten ihren Ursprung. Im antiken Griechenland galt die Körperbehaarung sogar als barbarisch. Nicht zuletzt hatte die Intimrasur auch hygienische Gründe, wurde man auf diese Weise doch den Parasiten besser Herr bzw. Frau.

Von sanft bis etwas mutiger

Nach einer Studie aus dem Jahre 2009 frisierte bereits jede zweite Frau ihre Intimbehaarung. 70% davon bedienten sich der Methode der Intimrasur. Es empfiehlt sich die Verwendung von Rasierschaum oder Rasiercreme, damit die Klingen sanft gleiten. Um Hautreizungen vorzubeugen, wird die Haut abschließend gut gepflegt. Dafür empfiehlt sich ein Spezialprodukt wie Intimate Aftershave Women von incosmetics.de. Die Rasur stellt eine sanfte, jedoch nicht lang anhaltende Methode dar. Mit Wachsstreifen erreicht man/frau eine wesentlich länger anhaltende Glätte, die aber mit einem schmerzhaften Ruck verbunden ist. Beim “Sugaring” wird eine Zuckerpaste vor der Haarentfernung in die Haut eingearbeitet, ebenfalls nicht sehr angenehm, wenn auch lange anhaltend. Da Geschmack und Schmerzempfinden eine sehr individuelle Angelegenheit darstellen, liegt die Entscheidung schlussendlich bei Ihnen.

Bild: bigstockphoto.com / Niran Phonruang