Austrocknungsekzem: Weniger waschen, mehr pflegen

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Woman Applying Cream On Her Skin Face.

Von einem Austrocknungsekzem sprechen Hautärzte, wenn die Hornschicht der Haut aufgrund mangelnder Talgproduktion austrocknet und einreißt, wobei sich die Hautrisse bei Fortschreiten des Ekzems schmerzhaft entzünden können. Juckreiz und andere Missempfindungen sind unangenehme Begleiterscheinungen des Ekzems. Häufig betroffen sind ältere Menschen und Personen, die ohnehin an empfindlicher, zu Trockenheit oder Neurodermitis neigender Haut leiden. Meist genügt eine Umstellung der Hygienegewohnheiten, um eine deutliche Verbesserung zu erzielen.

Auslöser finden und vermeiden

Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab. Auch das Durstgefühl lässt nach, weshalb viele Senioren Mühe haben, die empfohlenen 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen. Sie sind daher besonders gefährdet, ein Austrocknungsekzem zu entwickeln. Auch trockene Heizungsluft im Winter und kratzende Materialien wie Pullover aus grober Wolle strapazieren die Haut. Oft entwickelt sich ein Trockenheitsekzem auch infolge ungünstiger Waschgewohnheiten.

Milde Waschsubstanzen, rückfettende Pflege

Zu häufiges Duschen oder Händewaschen, eventuell noch in Kombination mit aggressiven Waschsubstanzen oder alkoholhaltigen Produkten entfettet die Haut. Wenn möglich, sollten Betroffene ihre Waschfrequenz daher reduzieren und auf milde, gegebenenfalls ölhaltige Reinigungsprodukte umsteigen, beispielsweise Naturkosmetikprodukte von Velan Skincare. Auch Körperöle und reichhaltige Cremes wie die von dermalogica für sehr trockene Haut wirken Austrocknungserscheinungen entgegen. Ist die Haut bereits entzündet oder der Juckreiz so stark, dass sie sich blutig kratzen, kann der Arzt eine cortisonhaltige Salbe empfehlen.

Bild: bigstockphoto.com / Voy